Bose SoundLink Revolve – Teil 2 jetzt geht’s ins eingemachte

Bose Revovle Seitenansicht 2

Bose Revovle im Einsatz

Wie schon in Teil 1 mit dem Unboxing Video erwähnt, dürfen wir die Revolve für 4 Wochen Testen, aber kann sie auch überzeugen?
Wir fühlen ihr auf den Zahn!

Design & Verarbeitung

Im Netz liest man hier viele Kommentare wie #Milchkanne, #Salzstreuer oder #Thermoskanne und ja das Modell hat mit ein bisschen Fantasie sogar Ähnlichkeit. Uns stört das aber überhaupt nicht, beim Frühstücken fällt sie auf dem Tisch gar nicht wirklich auf und durch ihre Form passt sie sogar in den Kaffee Halter unseres Autos.

Die Verarbeitung ist makellos! Wie Bose in der Werbung schon beschrieben hat, sind keine „nähte“ zu erkennen. Das ganze Konzept wirkt in sich stimmig. Nur einen großen Minuspunkt gibt es bei der Materialwahl der Gummierung oben, das Ganze soll zwar Stöße abfangen, hat man aber Normal lange Fingernägel bekommt man bei den Knöpfen sehr schnell bleibende Macken. Das ist wirklich schade und muss eigentlich nicht sein.

Die App – Bose Connect

Bose Connect stellt doch ein kleines Herzstück für „einfache“ Bedienung der Box dar. Man kann die App benutzen, muss es aber nicht. Dennoch bietet sie viele Vorzüge.
Alle Einstellungen sind supereinfach zu handeln (wie im Unboxing Video zu sehen), nur leider ist sie auch ein 2 Schneidiges Schwert.

Ist das Handy bereits mit der Box Verbunden und ich möchte Drahtlos die Lautstärke der Box Verändern (diese ist unabhängig vom Handy) dann muss ich mit der App die Box ansteuern. Oftmals scheitert es schon hier, trotz das Handy und Box schon eine offensichtliche Verbindung besitzen, will die App das nicht erkennen. Dafür kann man aber deutlich hören das beide Miteinander kommunizieren da während des Verbinungsversuches die Box Stottert.

Ist die Verbindung dann zur Zufriedenheit hergestellt, ist der Sound wieder klar und deutlich. Schaut man aber genauer hin sieht man das die App angefangen hat ein Update herunterzuladen. Dieser Vorgang dauert zuverlässige 24 Minuten. Woher ich das weiß – nachdem der Timer abgelaufen ist fängt das stottern wieder für eine Minute an und  der Download startet erneut. Leider gibt es noch keine Möglichkeit diese Option auszuschalten .

Viel mehr als das hat mich die Aussage vom Kundenservice sehr wunderte, dieser Meinte soweit jetzt alles funktioniert sollte ich lieber die Finger vom Update lassen ansonsten könne es sein das hinterher etwas nicht läuft. Wo doch in der Update Nachricht damit geworben wird das die Performance des ganzen Gerätes verbessert wird und auch die Stabilität des Party und Stereo Moduses Verbessert wird. Danach wurde mir empfohlen die neue Updateseite von Bose zu nutzen, da dies auch nicht Funktonierte, sollte ich ein anderes Betriebsystem wählen.

Dieses ganze hin und her trübt das schöne Bild der Box und von Bose gewaltig, und sollte bei einem Gerät was 230€ bzw. 330€ Kostet nicht drin sein.

Nachtrag: Bose hat das Problem mit dem letzten Update gelöst, seit dem sind jegliche Verbindungsprobleme passé und auch die Geschwindigkeit der Verbindung wurde noch weiter gesteigert.

Handhabung der Revolve

Die Handhabung der Revolve ist denkbar einfach. Man hat die Auswahl zwischen folgenden Verbindungen USB, Klinke Kabel oder Bluetooth. Für die Verbindung mit USB oder Klinke wird einfach entsprechend oft auf die „Quellen“ Taste gedrückt. Was sehr positiv bei der USB Verbindung auffiel, war das der Wechsel ohne Verzögerung klappte. Da klinke in unserem Haushalt nicht mehr existiert haben wir sie nicht getestet.

Die Verbindung über Bluetooth kann via 3 Arten durchgeführt werden.
1. per NFC, einfach das Handy auf die Box gelegt und schon wird das Handy entsprechend gepaird. Schnell & einfach das gefällt.
2. per Bose Connect App, diese erkennt die Geräte in der Umgebung und per Wisch wird die Verbindung für Euch hergestellt.
3. Klassisch über das Bluetooth Menü wie bei jedem anderen Gerät auch.

Der Sound ist, wie im Soundcheck zu hören, von den Bässen bis zu den Höhen sehr gut ausbalanciert.
Selbst wenn man die Box auf 100% Lautstärke stellt, kratzt hier nichts.

Die Freisprechanlage weißt auch keinen Makel auf, sowohl wir als auch der Gesprächspartner sind den umständen entsprechend gut zu verstehen.
Wir haben sie im Auto verwendet, hier hat die Revolve ein Mehrgewinn für uns, denn unser Chevrolet Aveo hat nicht die sonderlich gute Sound Ausstattung, sodass die Revolve hier einen schönen Klang in dem Kaffeebecherhalter der Mittelkonsole ausstrahlt.

Ohne es gemessen zu haben, kommt die Akkulaufzeit von 12 h gefühlt hin, wenn nicht sogar länger.

Ungetestete Features

Da uns leider keine 2 Boxen zum Testen gestellt worden sind, können wir nicht auf den Stereo- und Party Modus eingehen. Erwähnen möchten wir ihn dennoch:

Party-Modus

Der Party-Modus synchronisiert zwei Revolves auf ein Bluetooth Signal und somit kann man mehr Fläche abdecken, aber beides als Monosound anders der

Stereo Modus

Dieser teilt den linken und rechten Soundkanal auf die jeweiligen Boxen auf. Wie die Modi eingeschaltet werden, wird auf Seite 23 ff. Im Handbuch beschrieben (wobei in der online PDF das Handbuch mit Seite 2 auf Seite 58 anfängt, Hyperlinks für die Sprachen sind in der PDF leider nicht vorhanden).

Fazit

Die Bose Revolve kann sich auf ganzer länge blicken lassen!
Einzig das Material an der Oberseite sowie die fehlende Ladeschale können wir nach dem letzten Update noch bemängeln.

Die Box kann mit dem schlichten Design in der Realität durchaus überzeugen.
Sie hat genug Power, um auch im freien mit Freunden ausreichend Sound zu bieten, und dieser ist dann auf dem Klang Niveau, das man von Bose gewohnt ist.
Ist man dann noch bereit die App zu benutzen, braucht man die Box nur noch einmal aufzustellen und kann sie auch aus der Ferne problemlos bedienen.

Wem der Sound und die 12 Stunden Akkulaufzeit der Revolve nicht ausreicht, der sollte mal beim großen Bruder der Revolve+ vorbeischauen, sie ist noch lauter und hat eine Akkulaufzeit von 16 Stunden zu bieten.

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